Zum Inhalt springen
Live-Kurse für S&P 500, Nasdaq, DAX, Gold, Silber und BitcoinDaten von TradingView

Börse

DAX verliert 1,7 Prozent in einer Woche: Frankreich, Öl und KI-Sorgen drücken

Der DAX schließt die Woche bei 25.181 Punkten und gibt 1,7 Prozent ab. Schwache Daten aus Frankreich, ein Ölpreis über 116 Dollar und Zweifel an den KI-Milliarden belasten.

Tickerhaus-Redaktion ·

Handelssaal einer Börse mit großer Kurstafel (KI-generiertes Bild)

Der DAX hat eine durchwachsene Woche mit einem Minus beendet. Am Freitag schloss der deutsche Leitindex bei 25.181,65 Punkten, ein Tagesminus von 0,75 Prozent. Auf Wochensicht steht ein Verlust von 1,7 Prozent. Der MDAX der mittelgroßen Werte gab am Freitag 0,7 Prozent auf 29.876 Punkte ab.

Drei Gründe für die schwache Woche

1. Frankreich. Die Unternehmensstimmung in Frankreich ist im Oktober eingebrochen, die Wirtschaft schrumpft laut Einkaufsmanagerindex. Dazu kommen gewaltsame Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten und ein Haushaltsstreit. Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen stieg erstmals seit 2002 über 5 Prozent.

2. Öl. Nach neuen Huthi-Angriffen auf Saudi-Arabien kletterte die Nordseesorte Brent auf über 116 Dollar je Barrel, den höchsten Stand seit Mai. Teures Öl heißt höhere Inflation und damit eher höhere Zinsen.

3. KI-Zweifel. Am Donnerstag brach der Nasdaq 100 in New York um 2,9 Prozent ein. Anleger fragen sich, ob sich die gewaltigen Investitionen der Tech-Konzerne in künstliche Intelligenz wirklich auszahlen.

Wo der DAX jetzt steht

Seit Anfang Oktober pendelt der Index zwischen rund 25.000 und 25.700 Punkten. Charttechniker achten auf die 200-Tage-Linie, die nach Angaben der HSBC bei etwa 24.879 Punkten liegt. Von einem Ausverkauf kann keine Rede sein: Viele Anleger schichten eher aus Technologie-Aktien in defensivere Werte um.

Was heißt das für dich?

Für langfristige Sparer mit einem ETF-Sparplan ist eine Woche mit minus 1,7 Prozent kein Grund zur Unruhe. Der DAX liegt weiterhin über der Marke von 25.000 Punkten. Wer regelmäßig spart, kauft in schwächeren Wochen sogar etwas günstiger ein. Spannend wird die kommende Woche: Am Mittwoch entscheidet die US-Notenbank Fed, am Donnerstag die EZB über die Zinsen.

Aktien in dieser Meldung

Tickerhaus VergleichDas passende Depot findenOrdergebühren, Sparpläne ab 1 Euro und Zinsen aufs Guthaben im Überblick.Zum Vergleich IN ARBEIT

Quellen

  • dpa-AFX, Marktbericht Aktien Frankfurt Schluss, 23.10.2026
  • dpa-AFX, Wochenausblick, 23.10.2026

Keine Anlageberatung und keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Diese Meldung fasst Originalquellen zusammen und wurde KI-unterstützt erstellt.